Make-up für Dummies: Lidschatten

Colorful eyeshadow

Lidschatten ist ein essentieller Bestandteil eines jeden Make-ups. Gerade für Anfänger kann dieser Schritt oft schwierig sein. In diesem Beitrag habe ich deswegen die 8 wichtigsten Lidschatten Grundlagen für dich zusammengefasst, damit dir das Verschönern deiner Augen in Zukunft noch besser gelingt. 

Erstens: benutze einen Lidschatten Primer

Ein guter Lidschatten Primer bereitet deine Augenlider ideal für das Tragen von Lidschatten vor. Das heißt, dass diese nicht zu ölig und auch nicht zu trocken sind. Er verbessert außerdem die Haltbarkeit des Make-ups und lässt Farben kräftiger aussehen. Bevor du mit dem Auftragen deines Lidschatten beginnst, solltest du jedoch sicher gehen, dass der Primer vollends getrocknet ist. Gegebenenfalls kannst du ihn zusätzlich noch mit Puder fixieren.

Ich persönlich benutze entweder den Pro Longwear Paint Pot von Mac, oder die Eyeshadow Base von Lavera (Bild).

Zweitens: helle Farben zuerst

Beim Auftragen von Lidschatten solltest du immer mit helleren Tönen beginnen. Es ist um ein Vielfaches leichter, deinen Lidschatten schrittweise dunkler zu machen, anstatt ihn nachträglich aufzuhellen.

Drittens: beginne mit dem Übergang

Ein guter Trick um dein Augen Make-up makellos aussehen zu lassen, ist mit dem Übergangston zu beginnen. Der Übergang, das ist jene Farbe, die sich ungefähr in der Mitte zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Farbton befindet, den du verwenden möchtest. Trage diesen Ton zwischen den Bereichen auf, an die du jeweils die dunkelste und die hellsten Farbe setzt. Bei den meisten, klassischen Make-up Looks, ist das die Fläche die von der Lidfalte weg, bis knapp unter die Augenbraue reicht.

 

Viertens: arbeite in Schichten

Orientierungshilfe Lidschatten

Weiß: Übergangsfarbe.  Grün: dunkelster Farbton. Blau: hellster Farbton. Der Übergang liegt, was seine Helligkeit betrifft, in der Mitte zwischen dem dunkelsten und dem hellsten Lidschatten.

Wie in Punkt Zwei bereits angesprochen, empfehle ich dir, mit der hellsten Farbe zu beginnen und dich dann langsam zu den dunkleren Tönen vorzuarbeiten. Lasse dir beim Auftragen Zeit  – du kannst den gleichen Lidschatten ruhig mehrmals in dünnen Schichten an der selben Stelle auftragen, bis du mit dem Ergebnis und der Sättigung zufrieden bist. Ein feinfühliges, vorsichtiges Auftragen nimmt zwar mehr Zeit in Anspruch, ergibt für gewöhnlich aber ein besseres Endprodukt. Beginne mit dem Auftragen des nächsten Farbtons außerdem erst dann, wenn du mit dem vorherigen zufrieden bist – es macht das Verblenden einfacher und lässt dein fertiges Make-up „sauberer“ aussehen.

Fünftens: flache Pinsel fürs Auftragen, flauschige zum Verblenden

Es gibt sehr viele unterschiedliche Make-up Pinsel, mit ganz unterschiedlichen Verwendungszwecken. Ganz einfach kannst du dir aber merken, dass Pinsel mit flachen, dichten Borsten eher zum Auftragen von Make-up gedacht sind, während runde, mit weichen, flauschigen Haaren tendenziell dazu dienen dieses zu verblenden. Für eine bessere Pigmentaufnahme und Abgabe, wähle daher einen flachen Pinsel und trage den Lidschatten in einer streichenden Bewegung auf das Augenlid auf. Danach, wenn du die Konturen weicher machen möchtest, benutze einen Pinsel mit abgerundeter Spitze und arbeite in kleinen, kreisenden Bewegungen.

 Sechstens: Farbe abklopfen

Bevor du den Lidschatten auf deinem Auge aufträgst, solltest du deinen Pinsel unbedingt sanft abklopfen. Das sorgt dafür, dass sich nicht zu viel Farbe auf deinem Pinsel befindet und du verringerst damit die überschüssigen Pigmente, die beim Schminken auf deine Wangen fallen können.

Siebtens: Lidschatten verblenden

„Blending“ ist der vermutlich wichtigste Schritt, um deinen Lidschatten richtig gut aussehen zu lassen. Es sorgt dafür, dass dein Make-up nicht bloß grob aufgetragen aussieht, sondern gibt dir den gewünschten „Airbrush“ Effekt. Wichtig ist dafür nicht nur den geeigneten Pinsel zu wählen (siehe oben), sondern diesen auch richtig zu handhaben. Achte darauf, deine Blending-brush nicht vorne am Griff, sondern eher weiter hinten zu halten – das hilft dir dabei in leichten, fedrigen Bewegungen zu arbeiten. Der Pinsel den du zum Verblenden verwendest, sollte außerdem trocken und frei von Farbe sein.

Achtens: üben, üben, üben

Der letzte und wichtigste Tipp zum Schluss: übe und hab Spaß dabei! Das schöne an Make up ist, dass man es wieder abwaschen kann. Also kein Grund zu Verweifeln, wenn dir ein Look mal nicht gelingt. Nimm dir Zeit zu analysieren, was daran dir nicht gefällt und überlege, wie du es beim nächsten Anlauf besser machen kannst. Übung und Erfahrung sind wichtiger als die beste Make-up Palette und man gewinnt sie mit der Zeit. Davon abgesehen: viel Spaß beim Schminken!


 

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