Gesichtspeeling für deinen Hauttyp

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Ein Gesichtspeeling darf in keiner Hautpflege Routine fehlen. Doch wie oft ist zu oft? Das richtige Maß macht deine Haut weich und strahlend.  Zu viel schadet ihr. Dazu kommt die Wahl des richtigen Produkts.  Hier erfährst du, wie du es findest und welche Frequenz für deinen Hauttyp geeignet ist. 

Gesichtspeeling bei sensibler Haut 

Bürste für Gesichtspeeling

 Neigt deine Haut zu Rötungen, ist leicht reizbar und brennt, hast du vermutlich sensible Haut. Menschen mit diesem Hauttyp schrecken oft grundsätzlich vor Peelings zurück. Dazu besteht jedoch kein Anlass. Auch empfindliche Haut profitiert von gelegentlichem Exfolieren. Wichtig ist, die richtige Methode und Häufigkeit zu wählen.
Bei der Auswahl deines Peeling-Produkts solltest du auf die Beschaffenheit der exfolierenden Partikel achten. Desto feiner und runder, desto besser. Gut geeignet sind Kügelchen aus Jojoba oder Ginko-Wachs. Vermeiden solltest du dagegen scharfkantige, raue Partikel, wie zum Beispiel Fruchtkerne, oder Sand. Auch Peeling Bürsten sind eine  Option, solange die Borsten weich genug sind. Achte bei der Verwendung darauf, mit keinem oder minimalem Druck zu arbeiten.

 Bei sensibler Haut genügt es, einmal wöchentlich zu peelen. Mit der Zeit kann es sein, dass deine Haut sich daran gewöhnt und du die Frequenz erhöhst. Wichtig ist, ihre Reaktion genau im Auge zu behalten. Auch wenn es oft mit Wirksamkeit verwechselt wird: Brennen, Rötung oder Jucken, sind ein Hinweis, dass du es übertrieben hast.

Gesichtspeeling bei Akne

Ist deine Haut von Akne betroffen und daher entzündlich, solltest du jede weitere Irritation vermeiden. Im Gegensatz  zum sensiblen Hauttyp, sind auch die feinsten mechanischen Peelings nicht für dich geeignet. Egal ob Körnchen, Zucker oder Bürsten – klassische Gesichtspeelings für Daheim verschlimmern die Symptome eher. 
Besser sind chemische Peelings,wie  Alpha-Hydroxysäuren und Fruchtsäuren. Sie können gegen Hautunreinheiten helfen und dazu beitragen Akne Narben zu mindern. Bevor du dich dazu entscheidest, ist es wichtig Rücksprache mit deiner Hautärztin halten. Starke Peelings sollten außerdem nicht daheim, sondern von einer professionellen Kosmetikern durchgeführt werden. 

Gesichtspeeling bei trockener Haut 

Auch wenn die Versuchung groß ist: trockene Haut sollte weder zu stark, noch zu häufig exfoliert werden. Hautschüppchen zu entfernen ist wichtig, da sie die Feuchtigkeitsaufnahme der Haut behindern. Doch übertreiben sollte man es nicht. Besser als in einer einzigen aggressiven Schrubb-Sitzung, wirst du trockenen Stellen durch kontinuierliche Pflege los. Ein drei mal wöchentlich angewandtes Gesichtspeeling, ist dazu ideal. Dazwischen solltest du deiner Haut jeweils einen Tag Pause gönnen.

Bei der Produktwahl bleibt es dir überlassen, ob du auf ein mechanisches, oder chemisches Peeling zurückgreifen möchtest.  Ich persönlich habe bei meiner eigenen Haut festgestellt, dass mir eine Kombination aus beidem hilft. Auf jeden Fall solltest du nach dem Peeling eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme auftragen. Sie kann zu diesem Zeitpunkt am besten aufgenommen und der Feuchtigkeitsgehalt deiner Haut nachhaltig gesteigert werden. 

 

Gesichtspeeling bei öliger Haut 

Ölige Haut altert langsamer als andere Hauttypen. Dafür neigt sie eher zu Pickeln und ist, wie gesagt, ölig. Grund dafür ist, der verlangsamte Wechsel von der alten, zur darunter liegenden neuen Hautschicht. Gesichtspeelings helfen dabei, diesen Prozess zu beschleunigen und sorgen somit für ein klareres Hautbild. Wie häufig du das Peeling anwendest, ist individuell. Am Besten beginnst du mit einem Mal pro Woche und steigerst dich, wobei dreimal das Maximum bleiben sollte. 

Sehr gut geeignet für diesen Hauttyp sind Peeling Produkte, die Salycil Säure enthalten. Salycil Säure penetriert die Ölschicht der Haut und wirkt antibakteriell. Sie kann also helfen, Unreinheiten vorzubeugen und das Erscheinungsbild großer Poren zu verbessern. 

Das Wichtigste zum Schluss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Egal welcher Hauttyp und egal welches Produkt – das Wichtigste ist auf deine Haut zu hören. Auch eine Pflege Routine darf angepasst, geändert oder aufgegeben werden, wenn sie nicht länger deinen Bedürfnissen entspricht. Es ist schließlich egal, ob du jeden zweiten Tag um 7:00 morgens ein Peeling machst, oder nur dann, wenn es dir gerade einfällt. Die Ergebnisse müssen stimmen. Bedenke also, dass diese Tipps zwar hilfreich, aber trotzdem bloß Richtlinien sind. 

 


 

Willst du noch mehr zum Thema Peeling wissen? Dann habe ich hier die wichtigsten Do’s and Don’ts zum Thema Peeling für dich.  

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Wie oft sollte man ein Gesichtspeeling machen?
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Wie oft sollte man ein Gesichtspeeling machen?
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Ein Gesichtspeeling darf in keiner Hautpflege Routine fehlen. Doch wie oft ist zu oft? Während das richtige Maß deine Haut weich macht und strahlen lässt, kannst du ihr mit zu viel davon schaden, oder sie sogar verletzen. Dazu kommt die Wahl des richtigen Produkts.  Hier erfährst du, wie du es findest und welche Frequenz für deinen Hauttyp geeignet ist. 
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